Samstag, 15. Dezember 2007

Neue Leidenschaften...

haben die Mädels im Hause Maxilotta entdeckt.

Die 3 "kleinen" Mädchen



ihre Leidenschaft fürs Plätzchenbacken







und das große Mädchen seine Leidenschaft fürs Sticken




Nach über 30 Jahren hab ich mir mal wieder Stickgarn und Sticknadeln gekauft. Den Rahmen hab ich noch gehabt. Hab ich am Anfang die Blätter und Blüten 1000mal wieder aufgetrennt
( naja nicht ganz so oft) , gehts jetzt schon richtig flott. Mein Mann sang heut früh schon " Das sind die perfekten Blätter..."

Jetzt tun sich (mal wieder) Welten auf. Es gibt so viel, was man von Hand besticken kann...
Hab mir ja von Farbenmix das hier geordert. Da kann ich jetzt alles Mögliche hineinsticken...

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Meine Perlen...

beim Plätzchenbacken



während Mama in diesen neuen Büchern schmökert



und an dem wip weiterarbeitet

Das Tildabuch ist ja so was von schööööööön!
Ich will endlich renovieren, umräumen, neu dekorieren *heeeeeeul*

Mittwoch, 12. Dezember 2007

wip... ich hab jetzt auch eins

Ein work in progress...

Und zwar hab ich mir das vorgenommen *uff*


Ich denke, das ist im Moment genau das richtige für mich.
Es geht langsam, ich kann nicht hudeln.
Ich muss Geduld haben, es wird nicht an einem Tag fertig.
Das Nähen von Hand ist eine ganz neue Erfahrung.


Wennn ich pro Woche 1-2 so Rechtecke schaffe, müsste der... äh... das (?) Quilt bis zum Renovierungsende fertig sein und kann mein neues Ambiente schmücken.
Der Kaktus wird dann zwischengeschoben- ich muss eh noch auf den Stoff warten...

PS: Da ich nahezu stickgarnlos bin, hab ich einfach zum Teil Baumwollfäden genommen- also von der 4-fach gedrehten Baumwolle einen Faden rausgezogen. Das müsste doch auch gehen, oder?

Dienstag, 11. Dezember 2007

Manchmal werd ich gefragt...

... wie ich das denn zusammenbringe.

Solche Schicksalsschläge wie den Tod der kleinen Enni und die vielen anderen schlimmen Dinge, die tagtäglich auf der Welt passieren

und meinen Glauben an Gott.

Ich kopiere einfach mal das, was ich schon vor ein paar Wochen in meinem anderen Blog geschrieben habe.

Ich erwarte, bzw möchte gar keine Kommentare, da dies sehr persönlich ist und es mit Sicherheit ganz andere Ansichten gibt.
Aber hier in meinem "Zuhause" möchte ich sagen, was mir wichtig ist und lege keinen Wert auf zermürbende Diskussionen.
Darüber streiten sich Menschen seit 1000en von Jahren- hier möcht ich das nicht!

***

Freitag, 19. Oktober 2007

Manchmal möcht ich schreien

angesichts des Leids, das vielen Menschen widerfährt :((((((
Kinder, die misshandelt, zu Tode gequält werden.
Kinder, die sterben müssen,
weil eine schreckliche Krankheit sich in ihrem Körper ausbreitet.
Menschen, die einfach aus dem Leben gerissen werden, weil sie zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort sind.

Die Liste könnte man endlos weiterführen.
Warum das alles????? Wer ist schuld??
Gott????

Ich weiß es nicht. Hab auf diese Frage auch keine Antwort.

Ich weiß nur, dass nur er in so einer beschissenen Situation helfen kann.
Eigentlich pervers. Anscheinend lässt er es zu, aber hilft dann gleichzeitig. Warum lässt er es dann überhaupt geschehen. Warum macht er Menschen dann so fertig? Vielleicht weil sie sich sonst nie von ihm trösten lassen würden? Ihn nie suchen würden? Vielleicht lässt er manches mit Tränen in den Augen zu, weil er sonst keinen anderen Weg zu uns Menschen findet...

Diese Fragen stell ich mir oft, aber Antworten hab ich nicht. Manchmal gibt das Leben darauf irgendwann eine Antwort, manchmal auch nicht.

Und trotzdem halt ich an ihm fest, wo sollte ich sonst hin mit meiner Wut, Trauer, mit dem ganzen Schmerz?

Herr, wohin sonst sollten wir gehen?
Wo auf der Welt fänden wir Glück?
Niemand, kein Mensch kann uns so viel geben wie du.
Du führst uns zum Leben zurück.
Nur du, nur du schenkst uns Lebensglück.

Thea Eichholz- Müller


***


Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

Originalfassung des Gedichts Footprints (c) 1964 Margaret Fishback Powers;
deutsche Fassung des Gedichts Spuren im Sand (c) 1996 Brunnen Verlag, Gießen.




PS: Theas Mann ist auch innerhalb eines Jahres an Krebs gestorben.
Die Geschichte von M. Fishback Powers dürfte im Internet nachzulesen sein.

Alles relativiert sich

:(

Ich hab gerade erfahren, dass das kleine Mädchen, bei dem im April ein Hirntumor festgestellt wurde heute Nachmittag gestorben ist.
Ich kenne die Familie nur durch ein Forum, trotzdem geht es mir sehr nahe

Sie war so alt wie meine Kleinste...

Die Erde dreht sich weiter, die Probleme und Sorgen bleiben die gleichen, aber für diese Familie hat sich vor ein paar Stunden die Welt verändert. Da ist ein Stück herausgebrochen und es wird nie wieder so sein wie vorher.

Es ist so traurig!

Ich denke, ich könnt nicht leben ohne zu wissen, dass es mit dem Tod eben nicht aus ist. Ich könnte dieses Leben nicht ertragen ohne diese Hoffnung, diesen Glauben, ja diese feste Überzeugung.



Seitdem du weg bist,
ist so manches ok.
Dafür dass es korrekt ist,
tut es aber ganz schön weh.
Ich bin
wirklich gesegnet,
hatte Glück und vieles ist super
wie es ist,
bis auf die Lücke
die nicht schließt.
Es ist ein
perfekter Kreis von 280 Grad.
Der rettende Beweis,
den ich leider grad nicht hab.
Es ist der
Sinn des Lebens,
den keiner mir verrät.
Man muss wirklich kein Genie sein,
um zu merken dass was fehlt.

Bei Gott es fehlt ein Stück,
haltet die Welt an.
Es fehlt ein Stück,
sie soll stehen.

Und die Welt dreht sich weiter
und dass sie sich weiter dreht
ist für mich nicht zu begreifen,
merkt sie nicht,
dass einer fehlt?
haltet die Welt an,
es fehlt ein Stück.
haltet die Welt an,
sie soll stehen.

Es ist nicht zu beschreiben,
wie kalt und leer es ist.
Ich versuche nicht zu zeigen,
wie sehr ich dich vermiss.
Meine Freunde tun ihr Bestes
aber das Beste
ist nicht gut genug.
Für das was du mir gabst,
hat diese Welt kein Substitut.
Dies ist ein
Akt der Verzweiflung,
ein stummer Schrei
eines Menschen voller Leid und
seiner Wunde die nicht heilt.
Es ist der
letzte Kampf
gegen das woran es liegt.
Wie ein Vogel mit nur einem Flügel,
der bestimmt nicht fliegt.

Bei Gott es fehlt ein Stück,
haltet die Welt an.
Es fehlt ein Stück,
sie soll stehen.

Und die Welt dreht sich weiter
und dass sie sich weiter dreht,
ist für mich nicht zu begreifen,
merkt sie nicht dass einer fehlt?
Haltet die Welt an,
es fehlt ein Stück.
Haltet die Welt an,
sie soll stehen.

Es ist leicht zu erkennen
und schwer zu ertragen.
Wie konnte man uns trennen?
Mein Herz trägt deinen Namen.
Es ist die alte Geschichte
wenn jemand stirbt.
Es fehlt ein Stück vom Puzzle,
dass so niemals fertig wird.
Man sagt mir,
halb so schlimm,
es geht weiter wie du siehst.
Um zu sehen,
dass das nicht stimmt,
braucht es keinen Detektiv.
Ich kann meinen Zweck nicht erfüllen,
wie eine Kerze ohne Docht.
Dieses Schiff
geht langsam unter,
merkt ihr nicht
es hat ein Loch?

Bei Gott es fehlt ein Stück,
haltet die Welt an.
Es fehlt ein Stück,
sie soll stehen.

Und die Welt dreht sich weiter
und dass sie sich weiter dreht,
ist für mich nicht zu begreifen.
Merkt sie nicht dass einer fehlt?
Haltet die Welt an,
es fehlt ein Stück.
Haltet die Welt an,
sie soll stehen.

Glashaus

Leichte Kost

So, für alle,
denen meine psychologischen Ergüsse ein wenig im Magen liegen
mal wieder was leicht Verdauliches... ;-)

Mein nächstes Projekt:



Der soll ihn unser neues Esszimmer. Ohne die Sonne natürlich, das ist mir dann doch zu viel des Guten.

Stoff hab ich schon geordert.
Groß soll er werden, der Kaktus
Irgendwas muss ich machen, wenn ich schon nicht renovieren kann.
Die Idee stammt aus diesem Buch.

Dann warte ich noch auf dies und ein anderes schönes Nähbuch.
Und was meint ihr, wer geklingelt hat, als ich für 3 Minuten unter der Dusche stand?

Geeeenau!

Shit happens.

Jetzt muss ich morgen extra zur Post ind die Sadt *grummel*

Sonntag, 9. Dezember 2007

Alt werden will jeder

alt sein keiner.

Oder wie wars mal auf Plakatwänden zu lesen?

Sie haben Angst alt zu werden? Manche wären froh, wenn sie es könnten.

Wahre Worte.

Es ist aber nicht immer leicht.

Es gibt Tage, da denk ich "Ja, schaust noch ganz passabel aus" und es gibt Tage, da guck ich in den Spiegel und denke " Das soll ich sein? Ich hätt mich mir viel jünger vorgestellt."

So ein Tag war heute. Ich hatte was im Auge und hab versucht das corpus delicti mit Hilfe eines Vergrößerungsspiegels vorm Fenster ausfindig zu machen. Sehr hilfreich, wenn man eh schon frustriert ist...

Hab mich danach gleich eingecremt und ein Glas Wasser hinter die Binde gekippt :-P

Ein Buch, was ich echt klasse finde ist dieses hier:



Wenn ich die Tipps, Bilder darin betrachte bin ich wieder einigermaßen beruhigt.

Zum einen ist es einfach Tatsache, dass man älter wird. Aufregen nützt nichts, macht im Endeffekt nur noch älter.

Ein zufriedener, ausgeglichener Mensch sieht immer schön aus.

Und sind wir dankbar, wenn wir überhaupt älter, alt werden dürfen!

Aber keiner soll behaupten, dass es immer ganz easy ist.

Wie sagte mal eine ältere Frau in meinem Bekanntenkreis:

Im Gesicht kriegen wir die Falten und am (...) ich sag mal der Höflichkeit lieber "Popo" wär genug Platz dafür.


Einen schönen 2. Advent wünscht euch eine karottenmampfende ( gut für den Teint!) Maxilotta


PS: Is ja mal wieder typisch...
andere reden beschaulich über den Advent, ich schreib über Falten und Tränensäcke...
so bin ich halt...
da müsst ihr durch!